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Die Zukunft Im Lagerbetrieb Hyster Stapler-simulator Senkt Trainingskosten

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A_forklift_Simulation_250Immer mehr Unternehmen trainieren ihre Staplerfahrer mithilfe von Simulatoren. Insbesondere zu Beginn der Ausbildung soll das Simulatortraining dazu beitragen, die Kosten zu senken und die Risiken zu reduzieren.

„Mit der modernen Simulationstechnik können Staplerfahrer in eine vollständige 3-D-Umgebung eintauchen“, sagt Robbert Wijnandts, Commercial Trainer bei Hyster. „Dabei können sie den Stapler mit realen Bedienelementen steuern und alle Reaktionen unmittelbar spüren. Selbst die anspruchsvollsten Einsatzbedingungen lassen sich mit dem virtuellen Stapler so simulieren, als säße man tatsächlich hinter dem Steuer“.

Sitz, Pedale, Lenkrad sowie die CANbus- und Hydraulikbedienelemente sind beim neuen Hyster Simulator identisch mit denen eines Hyster® Fortens®. Der Fahrer trägt im Simulator ein VR-Headset (360-Grad-Stereoskopiebrille von Oculus). Dreht er den Kopf nach oben, nach unten oder zur Seite sieht er unterschiedliche Perspektiven durch das Hubgerüst. Gleichzeitig können Zuschauer die Aktivitäten am Bildschirm verfolgen. Durch die Software lässt sich das Trainingsszenario kundenspezifisch anpassen, zum Beispiel an verschiedene Hubgerüste oder Anbaugeräte wie Papierklammern. 

Schwere Lasten ohne Risiko bewegen

„Der Simulator reagiert fast genauso wie im echten Betrieb, nur dass das Bewegen der Lasten ohne Risiko in einer spielerischen Umgebung stattfindet“, so Wijnandts. „Deshalb eignet sich der Simulator besonders zu Beginn der Ausbildung, um Risiken zu vermindern und Trainingskosten zu sparen.“ Die Einsatzmöglichkeiten für diese Technologie sind vielfältig. Jedes Unternehmen kann sie für seine speziellen Zwecke anders nutzen. Nicht nur im Rahmen eines Trainingsprogramms, sondern auch, um etwa bei einer Veranstaltung den Teilnehmern die Gelegenheit zu geben, das Fahren eines Staplers einmal selber auszuprobieren.

Bevor ein Stapler in der realen Umgebung betrieben wird, sollte das Training drei Stufen umfassen. Als Erstes das grundlegende Fahrertraining (Grundlagen zu Bedienelementen, Hydraulik, Sicherheit usw.), dann das anwendungsspezifische Training (zu den tatsächlich eingesetzten Staplern und Anbaugeräten) und schließlich das praktische Training vor Ort. Theorie und Praxis werden gewöhnlich in gerade einmal drei Tagen vermittelt. 

Simulatoren im gesamten Trainingsprozess nutzen

Wijnandts ist überzeugt, dass Staplersimulatoren mittlerweile im gesamten Trainingsprozess eingesetzt werden können. Die Vorteile für die Ausbildung liegen auf der Hand: aktive Beteiligung der Schulungsteilnehmer, geringere Kosten und höhere Sicherheit. Gerade große Betriebe, die Training vor Ort anbieten, und externe Schulungsanbieter profitieren davon und können so mehr Fahrer ausbilden. Da sich der Simulator individuell konfigurieren lässt, kann er im Trainingsprogramm unterschiedliche Funktionen erfüllen – vom eher spielerischen Erlebnis für Mitarbeiter ohne Staplerpraxis bis hin zum Einzeltraining für erfahrene Fahrer.

„Staplersimulatoren sind eine sinnvolle Ergänzung im Grundlagentraining, sollten aber die theoretische Ausbildung niemals ersetzen“, sagt Nick Welch, Technical Director beim Regulatory Body for Workplace Transport Training. „Beim anwendungsspezifischen Training sind sie hingegen extrem hilfreich und können den Lernprozess optimieren. Ein weiterer Einsatzbereich, in dem Simulatoren einen deutlichen Mehrwert bieten, ist die Beurteilung der Erfahrung und Kompetenz von bereits ausgebildeten Fahrern.“ Auch für regelmäßige Auffrischungskurse oder bei der Einführung neuer Sicherheitsrichtlinien kann der Simulator hilfreich sein. Im Fokus steht aber nicht nur das Training von Fahrern. Die Simulation kann auch genutzt werden, um neue Fahrer anzuwerben oder anderen Mitarbeitern im Lager, Betriebsleitern oder Führungskräften ein besseres Verständnis davon zu vermitteln, was ein Staplerfahrer überhaupt sehen kann und welche Risiken bestehen. Außerdem lässt sich durch das Überprüfen verschiedener Szenarios das Fahrerverhalten ändern, um die Produktivität zu steigern.“

Weitere Informationen zu Hyster erhalten Sie unter www.hyster.de