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Hyster feiert 35 Jahre Produktion robuster Stapler in Craigavon

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British Prime Minister visits NACCO Image 2Dieses Jahr feiert Hyster das 35-jährige Bestehen seines Werkes im nordirischen Craigavon, das für die Fertigung von robusten Staplern bekannt ist. Bei der Jubiläumsveranstaltung stellte Hyster erstmals die neue XT-Serie vor, die in Craigavon produziert wird.

„Zuverlässige, robuste und erschwingliche Gabelstapler – das war in den 1980er Jahren unsere Prämisse in dem Werk“, sagt Alan Little, Vice President Manufacturing & Logistics EMEA, der dem Unternehmen 1983 beitrat. „Und das sind bis zum heutigen Tag die Prinzipien, nach denen wir alle Hyster® Produkte herstellen.“

1980er – Am Anfang…

Das Staplerwerk in Craigavon wurde im April 1981 eröffnet. In das Werk wurden rund 25 Millionen britische Pfund investiert, um eine Produktreihe hochwertiger Gabelstapler zu fertigen, die im globalen Wettbewerb erfolgreich ist. 

Das hoch automatisierte Werk wurde mit den modernsten Robotersystemen sowie numerisch gesteuerten Zuschneide- und Bohrmaschinen ausgestattet. Mit anfänglich 22.000 m2 Fertigungsfläche und 4.000 m2 Bürofläche war die Anlage eine stetige Erfolgsstory, die sich auf heute 41.300 m2 erstreckt und nun mehrere hundert Beschäftigte zählt. 

Mittlerweile werden von den tausenden Gabelstaplern, die pro Jahr in Craigavon gefertigt werden, ein Großteil über das Hyster Händlernetz nach Europa, Russland, Afrika und in den Nahen Osten exportiert. 

Zu Beginn in den 1980er Jahren wurde in dem Werk nur ein Gabelstaplertyp produziert. „1981 dauerte es zehn Tage, hier einen Gabelstapler zu produzieren – heute sind es nur noch vier Tage vom Rohmaterial bis zur Auslieferung. Und das bei erhöhter Flexibilität die Kapazität nach Bedarf zu steigern und obwohl wir heute deutlich mehr Modelle und Konfigurationen produzieren.“, so Little.

Der XL-Stapler wird zum Exportschlager

„Der weltberühmte Hyster H40-60 XL (2–3 Tonnen Tragfähigkeit) war der erste Stapler, der in Craigavon gefertigt wurde“, sagt David Rowell, Product Launch Manager bei Hyster.

„Damals war das Modell besonders in Produktionsbetrieben und dem Vertrieb von Getränken und Lebensmitteln beliebt. Der Stapler hat in Qualität, Robustheit und Funktionalität neue Standards gesetzt – nie zuvor wurde ein so hochwertiger Stapler zu so erschwinglichen Preisen angeboten.“

In den ersten 20 Produktionsmonaten wurden etwa 3.000 H40-60 XL gefertigt und das Modell wurde im Segment Flurförderzeuge zum Exportschlager. 

Schnell fing das Unternehmen an, weitere Serien in dem Werk zu produzieren, darunter die Modelle S25 30, 35 XL mit 1,25 bis 1,75 Tonnen Tragfähigkeit (Bandagenreifen) und die Modelle H25, 30, 30 XL (Luftreifen), serienmäßig mit Servolenkung und Automatikgetriebe.

„Bedienerfreundlichkeit, besonders für unerfahrene Fahrer, war ein wichtiges Kriterium bei der Konstruktion“, sagt Rowell.

1990er – Investitionen und Wachstum

Innerhalb von zehn Jahren nach der Eröffnung waren im Werk in Craigavon über 50.000 Gabelstapler gefertigt worden. 1991 wurde daher zusätzlich investiert, um das Werk zu vergrößern und die Belegschaft damit fast zu verdoppeln. 
 
1995 wurde die Demand Flow Technology (DFT) in Craigavon eingeführt, die heute in allen Werken der Gruppe weltweit zur Anwendung kommt. Dieses bahnbrechende System transformierte die Produktionsabläufe, sodass abhängig von der Nachfrage jeden Tag jedes beliebige Modell hergestellt werden kann. 
 
Die Methode erfordert eine flexible Belegschaft und ermöglicht es, das Produktionsvolumen und den Produktmix auf Grundlage der tatsächlichen Verkaufszahlen anzupassen. Gleichzeitig werden die Fertigungskapazität optimal genutzt. Qualitätskontrollen finden bei der Demand Flow Technology nicht erst nach Fertigstellung eines Staplers statt, sondern bilden einen integralen Bestandteil im gesamten Fertigungsprozess – ein ganzheitlicher Ansatz, der die Produktqualität zuverlässig fördert.

Anfang der 1990er Jahre wurde die XM-Serie eingeführt, bei der neue Technologien zum Einsatz kamen, die jetzt erstmals verfügbar waren.

Die beliebte H2.00–3.20XM-Serie war dafür ausgelegt, auch bei schwerster Beanspruchung die Arbeit zu erleichtern.
 
„Die XM-Modelle boten lange Betriebszeiten, außergewöhnlichen Fahrerkomfort und hohe Leistungsfähigkeit“, sagt David Rowell. „Die Fahrerkabine war vollständig isoliert, um Vibrationen zu reduzieren, und bot hervorragende Sicht durch das Hubgerüst sowie äußerst niedrige Schallpegel.“

Die XM-Serie umfasste damals 14 Modelle und war damit ein wichtiger Schritt hin zu einer Entwicklung, die Auswahl für Kunden zu steigern, um individuelle Anwendungsanforderungen möglichst ideal zu erfüllen.

2000er – Mehr Auswahl und Energieeffizienz

2003 wurde ein weiteres großes Investitionsprogramm umgesetzt, um das Werk zu einem Produktionszentrum der Extraklasse auszubauen. Alan Little ist überzeugt, dass die hoch qualifizierten Mitarbeiter in Craigavon ein wesentlicher Faktor waren, der zur kontinuierlichen Wettbewerbsfähigkeit des Werks beigetragen hat. „Wir haben eine Belegschaft aus äußerst kompetenten und motivierten Mitarbeitern aufgebaut, die die neuen Optimierungsprozesse schnell verinnerlicht haben und hohe Produktivität liefern“.

Die Einführung der Hyster Fortens®-Serie mit einer großen Auswahl an Ausstattungsoptionen stellte einen weiteren Meilenstein dar: In den letzten zehn Jahren war diese Serie quasi das Markenzeichen von Hyster. 

Die in Craigavon für den europäischen Markt gefertigte Produktreihe von Gabelstaplern mit Verbrennungsmotor bietet vielfältige Optionen für die unterschiedlichsten Anwendungen, vom kompakten H1.6-2.0FTS bis hin zum H4.0-5.5FT. 
 
Die hohe Ausstattungsvielfalt ist das Markenzeichen der Fortens®-Reihe, mit Sonderkonfigurationen für spezielle Einsatzzwecke wie etwa die Verwendung von Anbaugeräten für die Papier-, Fertigungs-, Recycling-, Getränke-, Metall- und Bauindustrie.

2009 erfuhr das Werk in Craigavon eine weitreichende Umgestaltung, um neben Staplern mit Verbrennungsmotor auch solche mit Elektroantrieb produzieren zu können.

Mit der Einführung der Elektrostapler der Serien XN und XNT im Jahr 2008 hat Hyster seine Position als Anbieter von erstklassigen, emissionsfreien Staplern mit reduziertem Energieverbrauch, geringem Wartungsbedarf und niedrigen Betriebskosten untermauert.

Hyster produziert heute eine vielfältige Produktreihe von Elektrostaplern, von leistungsstarken, robusten Modellen mit hohen Tragfähigkeiten bis zu kompakten 3-Rad-Staplern mit den besten Energieeffizienzwerten ihrer Klasse.

„Durch unsere Erfahrung wissen wir, wie stark sich die Wahl des passenden Staplers auf den Gesamterfolg und die Gesamtkosten eines Betriebes auswirkt“, sagt David Rowell. „Welcher Stapler der richtige ist, hängt vom geplanten Einsatzzweck beim Kunden ab. Wir produzieren Stapler für die unterschiedlichsten Anwendungen, vom Dauereinsatz unter Höchstlast bis zu gelegentlichen Einsätzen mit leichten Lasten. Dabei können die Stapler äußerlich sehr ähnlich sein – was zählt, ist das Innenleben.“ 

Kein anderer Hersteller bietet eine so große Auswahl an Staplern an, die auf das jeweilige Budget und die geplante Anwendung zugeschnitten sind. Allein im Segment der Gegengewichtsstapler mit 2,5 Tonnen Tragfähigkeit rollen in Craigavon mehr als zwölf unterschiedliche Hyster Modelle vom Band. 
 
2016 – Einführung der Hyster XT-Serie

Im April 2016 führte Hyster anlässlich der 35-Jahres-Feier eine weitere Neuentwicklung der robusten Stapler aus Craigavon ein – die Hyster XT-Serie. Die langlebigen Modelle mit Tragfähigkeiten zwischen 2,0 und 3,0 Tonnen wurden dafür ausgelegt, alltägliche Aufgaben in Logistik, Vertrieb und Fertigung flexibel zu erledigen. Dank der bewährten, hochwertigen Hyster Komponenten bietet die XT-Serie lange Betriebszeiten und zuverlässige Leistung zu einem attraktiven Preis.

„Während das robuste, geradlinige Design und die Wartungsfreundlichkeit an die Zielsetzung der XL-Modelle aus dem Jahr 1981 erinnern, basiert das Innenleben der XT-Serie auf den neuesten technologischen Entwicklungen. Mit der Ergänzung des Hyster Produktprogramms um die neue XT-Serie haben unsere Kunden jetzt eine noch größere Auswahl und können einen Stapler konfigurieren, der ihre speziellen Anwendungsbedingungen erfüllt und zum Budget passt“, sagt Rowell. 

Ein preisgekröntes Werk

Qualität hat im Werk in Craigavon höchste Priorität. Das belegen eine Reihe unterschiedlicher Auszeichnungen. 2015 erhielt das Werk die Zertifizierung nach ISO 50001 für seinen Fokus auf Energieeffizienz und die Entwicklung eines Energiemanagementsystems (EnMS). Auch der angesehene „ROSPA Gold Award for Health and Safety“ wurde dem Werk verliehen.

Zu den Erfolgen aus der jüngeren Vergangenheit zählen der „Investors in People Gold Award“ für vorbildliche Personalführung, die Akkreditierung nach OHSAS 18001 im Bereich Betriebssicherheit und die Auszeichnung als “Best Place to Work” im Rahmen der „Workplace & Employment Awards 2013“, die von „The Irish News“ verliehen wurden.

Die hohen Qualitätsstandards wurden auch durch den prestigeträchtigen „Northern Ireland Quality Award“ (EFQM) anerkannt, den das Werk 2011 erhielt.

2013 schließlich wurde Alan Little für seine Verdienste für die nordirische Industrie mit einem MBE (Member of the Most Excellent Order of the British Empire) geehrt.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des britischen Premierministers David Cameron im November 2012. Während seines Besuchs unterstrich Cameron die Bedeutung großer Fertigungsbetriebe wie die des Hyster Werks in Craigavon, um die Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs auf globaler Ebene aufrechtzuerhalten.

Fokus auf nachfolgende Generationen

In den 35 Jahren voller Entwicklungen und Änderungen sind viele Mitarbeiter dem Werk mehrere Jahrzehnte lang treu geblieben. 33 Mitarbeiter der aktuellen Belegschaft sind tatsächlich schon seit dem ersten Jahr dabei.

Um den Erfolg der vergangenen 35 Jahre zu feiern, wird dieses Jahr auf dem Werksgelände ein Jubiläumsbaum gepflanzt, in der Nähe einer Eiche, die schon vor dem Bau der Anlage auf dem Gelände war und seitdem respektvoll gepflegt wird. 

„Wir sind sehr stolz auf unsere 35-jährige Erfolgsgeschichte. Mindestens genauso wichtig ist es uns aber, die Grundlagen für kontinuierliches, nachhaltiges und erfolgreiches Wachstum in der Zukunft zu schaffen“, sagt Alan Little.