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Agility verzeichnet Wachstum in der Automobillogistik Hyster Treibgasstapler lösen Herausforderung

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hyster_agility_250Der Logistikdienstleister Agility hat jetzt in Stuttgart seine Flotte von Elektrostaplern weitgehend durch neue Hyster Treibgasstapler der Modellreihe H1.8FT ersetzt. Damit gelingt es dem Unternehmen die deutlich gestiegene Umschlagleistung und längere Einsatzzeiten der Flurförderzeuge im wachsenden Automotive-Geschäft effizient zu managen. 

Agility organisiert europaweit die Abholung von Autoteilen bei den Zulieferbetrieben und konsolidiert die Lieferungen in seiner modernen Logistikanlage bei Stuttgart. Von hier aus werden die Waren auf Abruf nach Übersee transportiert. Je nach Dringlichkeit auch per Luftfracht oder sogar On-Board-Kurier.

Jeder Zentimeter Fläche zählt

Trotz Volatilität des Marktes konnte Agility im vergangenen Jahr in der Automobillogistik erfolgreich wachsen und baute seine Kapazitäten auch im Stuttgarter Umschlagbetrieb weiter aus. Die Folge: In einer Schicht mussten die Elektrostapler plötzlich weitere Wege zurücklegen und sind mehr Stunden als früher durchgängig im Einsatz.

„Wir sind froh über jeden Zentimeter Fläche, den wir zur Verfügung haben“, sagt Jürgen Götz, Technischer Betriebsleiter bei Agility in Korntal-Münchingen bei Stuttgart. Dort wo die Automobilproduzenten Mercedes Benz und Porsche ihren Sitz haben und nicht weit entfernt Zulieferer wie Bosch und Schrauben Würth ihre Zentralen, sind Gewerbeflächen rar. Insofern musste eine Lösung gefunden werden, die nach wie vor einen zuverlässigen und unterbrechungsfreien Betrieb ermöglichte.

100 Prozent Zuverlässigkeit gefragt

Agility stand vor der Herausforderung seine bestehende Flotte von Elektrostaplern mit zusätzlichen Batterien auszustatten oder weitere Maschinen in Reserve vorzuhalten. Denn auch Lösungen wie das Zwischenladen schieden aus Zeitgründen aus. „Selbst der Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien, die sich beispielsweise in der Mittagspause aufladen lassen, hätte uns alleine nicht weitergeholfen“, so Götz. „Besonders an Freitagen bleibt hier nicht eine einzige Minute Zeit. Die Maschinen müssen zuverlässig laufen, darauf sind wir zu 100 Prozent angewiesen.“ Denn die Schiffe nach Brasilien, Mexiko, den USA und China, in die die Autoteile aus Stuttgart für die Produktionsbetriebe weltweit verladen werden, warten nicht. 

Treibgasstapler sind die erste Wahl

„So einen Fall wie bei Agility hatten wir bisher selten“, sagt Ralf Glawa, Kundenbetreuer beim Hyster Händler Hald & Grunewald aus Herrenberg bei Stuttgart. „Gemeinsam mit dem Kunden haben wir die verschiedensten Möglichkeiten durchgespielt. Das Ergebnis blieb jedoch immer dasselbe. Trotz der in den vergangenen Jahren gestiegenen Leistungsfähigkeit der Batterien fehlte den Energiespeichern die Kraft für rund zwei zusätzliche Einsatzstunden pro Tag. Selbst Verfahren zur Elektrolytumwälzung hätten die erforderliche Leistungssteigerung nicht gebracht. Die sinnvollste Lösung bestand darin, die Flotte der Elektrostapler weitgehend auf Gabelstapler mit Gasantrieb umzustellen.

Freitags herrscht Hochbetrieb. Dann werden bei Agility in Stuttgart die Sendungen für Übersee umgeschlagen.

Die hohe Zuverlässigkeit der Hyster Fortens Stapler vom Typ H1.8FT stellt seit Ende vergangenen Jahres den reibungslosen Betrieb bei Agility sicher. Bis auf den Wechsel der Gasflasche und die planmäßig vorgesehenen Wartungsintervalle laufen die Stapler ohne Unterbrechung. Zusätzliche Reservegeräte mussten nicht angeschafft werden sodass heute insgesamt acht robuste Hyster Treibgasstapler die Elektrostapler nahezu komplett ersetzen. „Die Gesamtbetriebskosten reduzieren sich durch den Einsatz der Treibgasstapler deutlich“, errechnete Glawa. „Setzt man etwa 15 bis 20 Prozent geringere Anschaffungskosten der verbrennungsmotorischen Flurförderzeuge gegenüber Elektrostaplern an und berücksichtigt den höheren Wartungsaufwand für die Verbrenner sind die Elektrostapler im direkten Vergleich kostengünstiger. Müssten aber für die von Agility benötigte Leistung zusätzliche Batterien oder Elektrostapler in Reserve vorgehalten werden, wendet sich das Blatt. Dann können die Elektrostapler bei den Gesamtbetriebskosten gemessen an der geforderten Einsatzdauer und der gefahrenen Strecke nicht mehr mithalten.“ 

Design und Qualität überzeugen

„Mit der jetzt gefundenen Lösung sind wir mehr als zufrieden“, sagt Götz. Sowohl das Design als auch der Komfort für den Fahrer überzeugen.“ Den Ausschlag für Agility in Stuttgart ausschließlich Treibgasstapler von Hyster einzusetzen gab aber auch der schnelle und zuverlässige Service. „Der macht sich immer wieder bezahlt“, so Götz, „denn unsere Auftraggeber benötigen verlässliche Partner, die ihnen helfen einen Produktionsstillstand zu vermeiden.“ Deshalb reagiert Agility sofort, wenn falsche Artikel oder eine zu geringe Menge geliefert wurde. Über ein Warehouse Management System können die Kunden jederzeit alle Informationen direkt abrufen. 

Prozesse transparent steuern und Transportkosten senken

In Agilitys Stuttgarter Automotive Control Tower steuern und überwachen die Mitarbeiter sämtliche Prozesse entlang der Lieferkette vom Wareneingang bis zum Warenausgang. Meistens vergehen drei Tage zwischen dem Eingang der Waren und dem Transport nach Übersee. „Die Zeit nutzen wir, um die Artikel fachgerecht zu verpacken, so der Betriebsleiter. Unförmige Packstücke überbauen wir im Container zum Beispiel mit einer Holzkonstruktion. Auf diese Weise entsteht ein zwei- oder sogar auch dreilagiges System, mit dem die Container optimal ausgelastet werden und somit die Transportkosten für unsere Kunden erheblich senkt.