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Hyster erhält Förderung für Containerstapler mit Brennstoffzelle für Hafen von Los Angeles

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to_europe_250Die California Climate Investments (CCI) fördert die Entwicklung eines emissionsfreien Hyster Containerstaplers mit Brennstoffzellenantrieb von Nuvera. Das gab das Unternehmen im Vorfeld des Greenport Congress, der vom 16. bis 19. Oktober 2018 in Valencia stattfindet, bekannt. 

Die Mittel werden vom California Air Resources Board (CARB) bereitgestellt und fließen in die Entwicklung eines emissionsfreien Containerstaplers für einen Hyster Kunden im Hafen von Los Angeles. Das CARB ist Teil von CCI, dem Emissions-handelsprogramm des Staates Kalifornien im Kampf gegen den Klimawandel. 

Der elektrische Voll-Containerstapler von Hyster® soll mit einer Nuvera®-Brennstoffzelle in Kombination mit einer Lithium-Ionen-Batterie betrieben werden. Bereits 2017 hatte Hyster mit der Testphase für den Containerstapler H1150HD-CH begonnen, der mit Elektromotoren und einer großen Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet war.

„Die richtige Antriebsoption für einen Stapler hängt immer von der jeweiligen Anwendung ab“, sagt Lyndle McCurley, Vice President, Big Truck Sales Americas bei Hyster. „So eignet sich eine große Lithium-Ionen-Batterie eher für Anwendungen mit mittleren Betriebszeiten und der Möglichkeit einer Zwischenladung. Für die spezifischen Herausforderungen im Hafen von Los Angeles ist hingegen ein batteriebetriebener Stapler, der über eine integrierte Brennstoffzelle geladen wird, sinnvoller.“ Der emissionsfreie Hyster® Stapler mit Brennstoffzelle und Lithium-Ionen-Batterie hat das Potenzial, Anwendungen mit einem hohen Energieverbrauch und einer langen Betriebszeit effektiv zu unterstützen. Ein Nachtanken mit Wasserstoff wird voraussichtlich erst nach einer Betriebszeit von einem ganzen Tag erforderlich sein. 

Brennstoffzelle soll Betriebskosten niedrig halten

Für den mit einer Brennstoffzelle und Batterie betriebenen Containerstapler plant Hyster eine Reihe von Ladeoptionen. So soll das derzeit entwickelte Modell über eine voll integrierte drahtlose Schnellladeoption verfügen. „Dort, wo der Netzstrom für die Versorgung eines Fuhrparks mit elektrischen Großstaplern voraussichtlich nicht ausreicht, kann Wasserstoff für Häfen eine schnell verfügbare Energiequelle sein“, erklärt McCurley. „Wenn im Laufe des Tages eine große Zahl von Staplern geladen werden muss, wird der Planungsaufwand im Terminal immer komplexer. Das lässt sich mithilfe von Wasserstoff vermeiden.“ Durch den Einsatz von Wasserstoffbrennstoffzellen erwarte Hyster die Betriebskosten niedrig halten zu können und dabei eine Leistung zu erreichen, die mit der von Dieselstaplern vergleichbar sei.

Im neuen Containerstapler mit Brennstoffzelle sollen zudem die patentierten Hyster® Energierückgewinnungssysteme zum Einsatz kommen, die vor kurzem auf der TOC Europe 2018 in Rotterdam vorgestellt wurden. Indem die beim Bremsen und Absenken von Lasten verbrauchte Energie zurückgewonnenen und gespeichert wird, sollen die Stapler längere Betriebszeiten erreichen. Die innovativen Systeme sollen zudem die Rentabilität erhöhen und gleichzeitig die Energiekosten für das Laden reduzieren. 

Auf dem Greenport Congress in Valencia werden Vertreter von Hyster die aktuellen Entwicklungen rund um das Thema emissionsfreie elektrische Großstapler diskutieren. Am Donnerstag, den 18. Oktober spricht um 15:10 Uhr Willem Nieuwland, Projektleiter bei Hyster Europe, zum Thema “Alternative energy sources for mobile plant equipment”.

Am Messestand von Hyster können Besucher zudem mehr über die Lösungen für das Handling vom Schiff bis zum Lager im Hafen erfahren. 

Weitere Informationen und Neuigkeiten zu den jüngsten Entwicklungen im Bereich emissionsfreies Handling finden Sie unter www.hyster.de

Um sich für die Teilnahme am Greenport Congress anzumelden, besuchen Sie http://www.greenport.com/congress.